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  • Dr. Verena Diersch

Haben körperliche Schmerzen mentale Ursachen?

Aktualisiert: März 3

Gerade darf ich wieder am eigenen Leib erfahren, dass der Körper eine Sprache besitzt. In meinem Fall versucht er mir mitzuteilen, dass ich immer noch Dinge, die ich längst weiß, nicht umsetze.

Weil es vielleicht immer noch angenehmer ist, den Fuß auf der Bremse zu lassen. Ich aber eigentlich schon längst weiß, dass ich Fahrt aufnehmen will.


Und muss.




Mein Körper signalisiert mir diesen Widerspruch mit einem steifen Nacken und Halsschmerzen. Ich erinnere mich daran, dass ich beides früher als so quälend empfunden habe, dass ich zeitweise wirklich verzweifelt war. Trotzdem habe ich mich nie gefragt, ob es eine mentale Ursache für die Schmerzen gibt. Ob mir mein Körper irgendetwas sagen möchte.

Mittlerweile weiß ich, dass sich mein Körper meldet, wenn ich in eine Richtung gehe, die nicht meine ist. Oder wenn ich mich weigere zu überprüfen, ob ich nicht irgendetwas übersehe. Wenn ich einfach keine Lust habe, mir das blöde Gefühl anzusehen, dass ich habe. Weil ich das Gefühl doch längst verstanden zu haben glaube und ihm deshalb nicht gestatte noch eine Schleife zu drehen.


Und noch eine.


Und noch eine.


Alt und neu sind manchmal gemeinsam da. An einem Tag fühlt man sich wie neu geboren. Am anderen Tag fällt man in ein Loch, das man schon kennt, und merkt es nicht. Oder erst ziemlich spät.


Dann ist unser Körper so nett und lässt uns so lange schlecht fühlen, bis wir uns fragen: „Was ist denn da eigentlich los in mir? Was fühle ich da? Und wozu?“.


Warum ist es so wichtig, Gefühle zuzulassen?

Ich fühle gerade unglaublich viele alte Gefühle aus meiner Kindheit. Und es nervt mich. Weil ich 32 Jahre alt bin und wirklich mit allem Frieden geschlossen habe. Dankbar bin.


Aber trotzdem immer wieder erinnert werde.


Um mich immer wieder neu dazu zu entscheiden, anders zu denken und zu handeln als meine Eltern. Mich wieder so zu fühlen wie das kleine fantasievolle Kind, das ich einmal unbeschwert war, bevor ich zum ersten Mal das Gefühl bekam, dass irgendetwas daran nicht richtig sein könnte.




Es ist, als ob unsere Gefühle und unser körperlicher Schmerz uns fragen, ob wir immer noch an das glauben wollen, was wir als das verletzte Kind geglaubt haben.


Oder ob wir mittlerweile begriffen haben, dass wir das alte Spielzeug liegen lassen und uns neues suchen dürfen.


Wenn du Fragen hast, eine Sitzung mit mir buchen möchtest oder einen meiner Fühltexte erhalten willst um dich endlich wieder frei zu fühlen von körperlichem oder mentalem Ballast, dann schreib mir gerne eine E-Mail an info@konnektreiki.com oder melde dich über das auf "Sitzung buchen" oder "Fühltext erhalten".


Bleib weiter mutig und inspiriert. Deine Verena


©2020 by Verena Diersch.