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  • Dr. Verena Diersch

Was ist Tierkommunikation?

Aktualisiert: März 3

Beispiele, Anwendungsmöglichkeiten, Erfolgsgeschichten

Der Grund, warum viele Menschen nicht an Tierkommunikation glauben ist, dass sie es noch nie erfahren haben. Ich denke, wenn wir in unserem Leben wirklich glücklich sein wollen, dann müssen wir neue Erfahrungen sammeln und das tun, was unser Herz uns sagt. Und mein Weg in die intuitive Energiearbeit begann mit der Tierkommunikation und sie hat mich sehr berührt. Am Anfang habe ich mich selbst gefragt: Was ist Tierkommunikation? Kann man lernen mit Tieren zu sprechen? Funktioniert Tierkommunikation?


Was ist Tierkommunikation?

Als Tierkommunikation bezeichnet man ein mentales Sprechen mit einem Tier. TierkommunikatorInnen können sogar nur über ein Foto ein Gespräch mit einem Tier beginnen. Diese Form der Kommunikation ist möglich, weil sowohl Tiere als auch Menschen Bewusstsein aufweisen. Diese beiden Lebensformen „materialisierten Bewusstseins“ können genauso über die Gedankenebene miteinander Kontakt aufnehmen, wie es Menschen untereinander und Tiere untereinander tun können. Ähnlich wie bei der Akustik unserer Sprache werden durch telepathische Kommunikation – wie die Tierkommunikation – Wellen ausgesendet, die vom Sender kodiert und vom Empfänger dekodiert werden können. Die Tierkommunikation funktioniert aber gerade dann gut, wenn wir uns über unser Herz mit dem Tier verbinden. Dann verzieht sich unser kritischer Verstand in den Hintergrund und die Kommunikation kann ungehindert fließen. Eben wie bei einem Gespräch unter guten Freunden.


Kann man lernen mit Tieren zu sprechen?

Als ich das erste Mal bei einem Kurs zur Tierkommunikation teilgenommen habe, habe ich erstaunliches über die Welt und über mich gelernt: Menschen können wirklich mit Tieren kommunizieren. Ich kann wirklich mit ihnen sprechen. Über die Gedankenebene. Präziser, wie ich später feststellen sollte, über mein Herz. Denn der Kopf und der Verstand sind nicht wirklich involviert, wenn wir mit Tieren sprechen. Am besten ist sogar, er schaltet sich gar nicht erst ein. Es ist der Moment, in dem wir uns völlig unseren Fähigkeiten öffnen, der die Verbindung möglich macht. Dann, wenn wir einfach annehmen, dass es völlig selbstverständlich ist, mit Tieren zu sprechen, öffnet sich unser Herz.

Wenn wir bereit sind unsere eigene Magie anzunehmen, steht uns der Weg zu unserem Herzen und die ganze Welt offen.


So habe ich also an einem Wochenende gelernt, wie man mit Tieren spricht. Und bin danach auf mein Fahrrad gestiegen, erschöpft, aber glücklich, und bereit nach Hause zu fahren. Es war Juni, ein wunderschöner Sommertag und ich hatte vor, direkt am Rhein vorbeifahren. Doch ich hatte kaum ein paar Meter in die Pedale getreten, da sprang ein verängstigter Feldhase über die Fahrbahn und direkt zwischen meinem Fahrrad und einem entgegenkommenden Auto hindurch. Er flitzte in eine Seitenstraße und ich hoffe bis heute, dass er diesen Tag, der für uns Menschen fröhliche und ausgelassene Outdoor-Aktivitäten bedeutete und für die ansässige Fauna durch den Verlust ihrer Rückzugsmöglichkeiten sicher purer Stress war, gesund und lebendig überstanden hat. Einen Moment begegneten meine Augen dabei seinen. Es waren große, bernsteinfarbene Augen, die mich furchtsam und kopflos ansahen, hinter denen ich aber so viel mehr sehen konnte, als dieses Tier in Panik. Ich sah eine Seele. Ein Mitgeschöpf. Jemanden, dessen Freund ich werden konnte, wenn ich seine Sprache sprechen könnte. Wenn er mir überhaupt zuhören würde. Oh wie sehr wünschte ich, er würde mir zuhören. Und in diesem Moment wusste ich, dass mich die Tierkommunikation nicht loslassen würde.





Dass es nicht möglich sein würde, diese Fähigkeit, die ich entdeckt hatte, nicht einzusetzen um einen Unterschied zu machen. Und wenn es nur ein Tier wäre, das ich retten könnte. Dem ich ein besseres Leben ermöglichen könnte, weil sein Besitzer die Hintergründe seines Verhaltens begreifen würde. Ich würde es tun. Ich hatte meinen Weg gefunden. Die Tierkommunikation und die Vermittlung der wundervollen Botschaften der Tiere an ihre Menschen würde von nun an meine Berufung sein. Denn je mehr Menschen davon erfahren würden, wie einfach es war, mit Tieren zu kommunizieren, desto weniger Menschen würden sich dafür entscheiden, Tiere körperlich zu bestrafen. Oder sie zu essen. Denn wenn wir die gleiche Sprache sprechen, wie könnten wir dann füreinander schlechtes wünschen. Richtig?


Was bringt Tierkommunikation?

Funktioniert Tierkommunikation?

Aber vergessen habe ich ihn dann trotzdem eine Zeit lang. Meinen Weg. Denn wie es oft so ist, bei den Dingen, die dem Herzen wichtig sind: Der Verstand begräbt sie unter sich. Damit kann man kein Geld verdienen, dachte ich. Deine Eltern, Freunde und Verwandte werden nicht verstehen, was plötzlich in dich gefahren ist. Und überhaupt, Tierkommunikation, wer glaubt schon ernsthaft an sowas. Und brauchen tut das auch kein Mensch. Habe ich gedacht. Und dann habe ich angefangen, meiner Mutter von der Tierkommunikation zu erzählen. Ich habe mit ihrem Pferd gesprochen und dem Pferd einer Reitstallkollegin. Letzteres war ein besonders interessanter Fall. Denn als ich die Verbindung zu der Stute hergestellt hatte, hat mich das Pferd gleich in einen der Innenstallbereiche geführt, dabei war ich sicher, dass sie zu diesem Zeitpunkt bereits in einer Außenbox untergebracht war. Ich berichtete meiner Mutter davon. Auch sie war ganz erstaunt. Aber sie wusste die Lösung. Denn Bella, die Stute, war immer noch sehr neugierig, was sich in ihrer alten Wohnstätte – eben diesem Teil der Stallungen, in den sie mich führen wollte – so vor sich ging. Und tatsächlich führt sie auch „real“ ihre Führperson gerne in diesen Bereich des Hofs.





Später habe ich mit der Katze der Mutter meiner Freundin gesprochen. Und sie wie auch ihre Mutter konnten beobachten, wie genau im Zeitraum meines Gesprächs mit Fussel die Ohren der Katze in alle Richtungen zuckten. Ich war begeistert, als sie mir davon erzählten. „Dann funktioniert es ja doch“, entfuhr es mir. Und es waren alle amüsiert, dass ich scheinbar gar nicht so sicher war, dass das, was ich da tat, tatsächlich klappte. Aber so ist es, wenn man am Anfang seines Traumes steht, richtig? Man kann gar nicht so wirklich glauben, dass das alles wirklich klappt. Total motiviert habe ich eine Tierkommunikations-Ausbildung begonnen. Und dann passierte es: je tiefer ich einstieg, desto mehr verlor ich plötzlich den Glauben daran. Es war, als ob dieser anfängliche Zauber verflogen war. Je ernster es wurde, desto mehr verabschiedete ich mich innerlich. Ja, ich würde Tierkommunikation anbieten. Aber mein erstes Standbein müsste etwas Anderes sein. Etwas Handfesteres. Die Tierkommunikation, sie würde eine Art Hobby sein, für das mir dann und wann jemand mitleidig etwas Geld zusteckt.


Was mich an der Tierkommunikation besonders berührt

Und dann kam der Ausbildungsinhalt Sterben, Jenseits und Trauer. Du meine Güte, dachte ich. Jetzt sind es schon zwei Dinge, die mich für diese Aufgabe prädestinieren. Nicht nur meinen Wunsch, Tiere unbedingt schützen und ihr Leben verbessern zu wollen spürte ich jetzt in mir. Nein, auch meine Fähigkeit, den Tod als Freund anzusehen, wurde mir nun wieder bewusst. Ich möchte diesen Satz näher erklären: Ich bin die einzige Person, die ich kenne – und mir ist klar, wie seltsam diese Formulierung klingt – die schon immer gefühlt hat, dass der Tod absoluter Friede ist. Dass es wundervoll ist da oben. Ein Platz voller Freunde, die vorausgegangen sind. Und dass unsere Lieben dort immer für uns erreichbar sind, wenn wir noch Fragen haben. Wir können auch als Menschen so unglaublich wachsen, wenn wir erkennen, dass der Tod nicht das Ende ist. Der Tod ist unser Freund. Wenn wir uns vor Augen führen, wie wir an seiner Türschwelle auf unser Leben zurückschauen wollen, was wir erreicht haben wollen, wie wir uns gefühlt haben wollen, dann können wir jede Entscheidung in unserem Sinne treffen. Denn dann wird alles klar.





Vielleicht ist es auch dieser Blickwinkel gewesen, der mich zu dem Entschluss gebracht hat, als Fühlmentorin und Autorin mein Geld zu verdienen. Meine Berufung zu leben. Mein ganzes Herz in diese Aufgabe zu legen und an die Menschen weiterzutragen, was ich erfahren habe und wie sie von ihren Tieren lernen können. Und heute denke ich nicht mehr, dass irgendjemand Mitleid mit mir haben muss. Ich kann Menschen etwas Einzigartiges geben. Einen neuen Blick auf ihr Tier. Vielleicht eine neue Perspektive auf das Leben. Tiergespräche, Beruhigung und Unterstützung in den Zeiten, in denen sich unsere Tiere auf dem Weg in ihr Leben auf der anderen Seite des Regenbogens machen. Oder Tools für Menschen, die sich ein Leben frei von Sorge und Zweifeln wünschen und die von meiner Arbeit als Fühlmentorin inspiriert sind. Ich möchte einfach da sein für Mensch und Tier, ohne Belehrung und ohne den Menschen in ihrer Ratlosigkeit etwas aufdrängen zu wollen, was sie nicht möchten. Voller Herzblut für Menschen und Tiere da zu sein, dorthin führt mein Weg.

So will es mein Herz.


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Bleib weiter mutig und inspiriert. Deine Verena

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